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Morgel und die Riesenameise (Teil 7)

Im Morgelwald lebt seit vielen hundert Jahren ein stolzes und emsiges Volk. Es ist das Quelltalameisenvolk der Königin Kamete der Ersten und ihrer Töchter. Die Königinnen und ihre Untertanen gehören zur märchenhaften Gemeinschaft aus Pflanzen und Tieren, die am Komstkochsteich leben. Eines Tages kommt es zu einem tragischen Unglück. Der herrschaftliche Ameisenbau wird von einer Riesenameise bis auf die Grundmauern zerstört. Nach einer kolossalen Rettungsaktion und mit magischer Unterstützung der Waldfee finden diese ein neues Heim in der Nähe der Wurzelhöhle.
Der Autor hat diese spannende Geschichte zusätzlich mit drei märchenhaften Schattenrissen illustriert.

Morgel und die RiesenameiseMorgel und die Riesenameise
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Morgel und die Riesenameise
Stille herrscht weit und breit im Morgelwald. Früh am Morgen, wenn die ersten Sonnenstrahlen den Waldboden mit wohliger Wärme überziehen, erwacht rund herum um einen uralten Erdhügel allmählich das Leben.

Zahlreiche winzige Hinweisschilder, mit der Aufschrift: ›Hier gebieten die Königinnen der Kamete. Betreten verboten!‹, weisen die Bewohner des Morgelwaldes darauf hin, dass in diesem majestätisch anmutenden Bauwerk ein emsiges Insektenvolk sein zu Hause hat und unter keinen Umständen bei der Arbeit gestört werden will. Gut drei Meter misst der Insektenhaufen im Durchmesser und er dürfte gut einhundertfünfzig Zentimeter hoch sein.

Eine quirlige Gemeinschaft

Es ist ein stolzes und großes Volk. Es nennt sich das Quelltalameisenvolk. Genau genommen sind es drei Völker, die gleich von drei Königinnen in friedlicher Nachbarschaft regiert werden. Oberkönigin Kamete die Erste führt den nordnordöstlichen Teil des Ameisenstaates an. Ihre Tochter Kamete die Zweite ist die Mittelkönigin des südsüdwestlichen Abschnittes und Kamete die Vierzehnte ist die Tochter der Tochter und führt den dritten, den westnordwestlichen Staat an.

Damals, vor vielen hunderten von Jahren, als sich die junge Königin Kamete die Erste hier im tiefen dunklen Wald mit ihrem Waldameisenvolk in der Nähe des Komstkochsteiches niederließ, herrschten Ruhe und Harmonie.
Zudem stand ihr Volk von Anfang an unter dem Schutz des Fürsten des Waldes, dem Waldkobold Munk Orgu-Telas, den man auch Morgel nennt. Er beschert den Insekten bis heute ein ewiges Leben. So konnte die Königin unzählige Nachkommen zeugen und ließ die Gemeinschaft auf fast eine Million Ameisen anwachsen.

Der Ameisenbau erwuchs abseits der Wege. Zu jener Zeit gab es nur wenige Trampelpfade durch den Wald auf denen Fremdlinge, wie etwa Mönche aus dem nahe gelegenen Kloster, Waldarbeiter, Handwerker oder Wanderer aus den angrenzenden Siedlungen, entlangliefen. Es gab kaum Schneisen im Unterholz, auf denen die Reiter der Landgrafen zwischen der Wallburg und der Schowingburg durch den Wald trabten. Und es gab schon gar keine breiten Wege, auf denen ein von Ochsen oder Pferden gezogenes Fuhrwerk hätte entlangfahren können. Man vermochte also von jeher ungestört und friedlich dem täglichen Treiben und Streben nachzugehen.

Heutzutage jedoch ist es vorbei mit der Ruhe, denn nun führen ein befestigter Fahrweg und ein Wanderpfad dicht am Ameisenbau vorüber. Dauerlärm ist tagsüber angesagt und hin und wieder lässt eines der vorbeifahrenden Eisengefährte das enorme Bauwerk der Quelltalameisen in seinen Grundfesten erschüttern.

Schon seit längerem drängt der Ältestenrat der Gemeinschaft am Komstkochsteich, zu dem die Kreuzspinne Esmeralda, der Lehrer Dachs, Schröder, der Waldkauz, und der Waldkobold Morgel gehören, die Königinnen dazu, ihre Völker in die Umgebung der Wurzelhöhle umzusiedeln. Nicht zuletzt auch deshalb, um innerhalb des Zauberbannes, den die Zaubertannen Albasol und Albamon gewähren, vor fremden Blicken und allerlei Gefahren geschützt zu sein. Jedoch lehnten sie dies mit den Worten: ›Einen alten Baum verpflanzt man nicht!‹ immer wieder ab.

Und so kommt es, wie es kommen muss. Ein Unglück naht.

»Och, ja, das wird ein wahrlich schöner Tag. Zum Glück war heute Nacht alles friedlich«, rekelt sich Mittelwächterin Wamyra zur Ersten, Nummer 63 und streckt ihre sechs Beine von sich. »Gleich ist Wachwechsel. Wach auf Wamyra zur Ersten, Nummer 681, bevor dich die Oberwächterin beim Pennen erwischt.«
»Ja, ja, lass die mal nur schnaufen«, stammelt Unterwächterin Wamyra zur Ersten, Nummer 681 leise vor sich hin. »Ich freue mich auf mein Bettchen. Es gibt nichts Langweiligeres, als Nacht für Nacht Wache zu schieben. Wozu nur das Ganze? Seit hunderten von Jahren ist nicht die Bohne passiert, hier.«
»Achtung! Zum Wachwechsel angetreten«, befiehlt Oberwächterin Wamyra zur Ersten, Nummer 6. »Aber zack, zack!«
»Huch, da ist sie bereits«, ist Unterwächterin Wamyra zur Ersten, Nummer 681 überrascht. Schnell wirft die Ameise ihr Schild über, schnappt ihre Lanze, reiht sich fix in die lange Ameisenschlange ein und schon geht es im Gleichschritt hinein in den nordnordöstlich gelegenen Stollen des Ameisenbaues. Gute fünf Meter müssen sie abwärts marschieren, mal geht es nach links, dann wieder nach rechts, dann wieder nach links. Immer tiefer steigen die Wächterinnen hinab, um ihre Schlafplätze auf Ebene minus zweiunddreißig zu erreichen. Zuvor schlagen sie sich in der Kantine auf der achten Ebene noch schnell ihre Bäuche voll, mit all den Leckereien, die bereits von den Trägerinnen herangeschafft worden waren.

Im Inneren des Ameisenbaues geht es hektisch und laut zu. Es ist feucht und stickig. Emsig sind die vielen Arbeiterinnen auf allen Etagen am Werkeln. In dem einen Gang sind Stützbalken auszubessern, in einem anderen ist der Weg, von Schutt und Müll freizuräumen, in einem dritten Stollen betten die Ammen ihre Brut um.

»Aus dem Weg! Aus dem Weg«, ruft Oberspäherin Smaura zur Ersten, Nummer 4 und flitzt an den Wächterinnen vorbei nach draußen. Wie an einem Bindfaden aufgereiht, folgen ihr unzählige Mittelspäherinnen, Unterspäherinnen und Hilfsspäherinnen ausgerüstet mit Ferngläsern und Funksprechgerät im Laufschritt.

»Boah, ist das eine Schufterei«, beschwert sich Hilfsbauarbeiterin Bmeiso zur Ersten, Nummer 2567. »Und wofür das Ganze. Mir tut schon arg der Rücken weh.«
»Denkmalschutz, meine Liebe«, antwortet Mittelbauarbeiterin Bmeiso zur Ersten, Nummer 27. »Denkmalschutz! Immerhin ist die Bude fast tausend Jahre alt.«
»Eben, das meinte ich ja«, gibt Bmeiso zur Ersten, Nummer 2567 zu bedenken. »Warum bauen wir nicht eine neue Unterkunft? Dieses ewige Ausbessern und Reparieren ist doch öde, anstrengend und total für die Katz.«
»Quatscht hier nicht rum und macht eure Arbeit«, zischt Oberbauarbeiterin Bmeiso zur Ersten, Nummer 2 ihre Bauarbeiterinnen an. »Ihr seid zum Schaffen und nicht zum Denken da.«

Plötzlich bebt die Erde. Es rumpelt und wackelt, dass sich die Balken biegen. Hier und da prasseln Erdklumpen aus der Decke und versperren die Gänge. Sekunden später ist es auch schon wieder vorbei.

Auf Ebene minus achtzehn räumen die Ammen hastig die Ameiseneier und Larven zurück in die Brutschränke, die bei dem Beben herausgefallen sind.
»Zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert«, ruft Oberamme Aomsi zur Ersten, Nummer 1 ihren Helferammen zu. »Macht schnell, die Eier dürfen nicht auskühlen.«

Unterdes graben unzählige Bauarbeiterinnen die Wege frei und stützen die baufälligen Bereiche wieder mit Holzbalken ab.
»Los, los! Haltet euch ran«, befiehlt Unterbauarbeiterin Bmeiso zur Ersten, Nummer 288 ihren Hilfsbauarbeiterinnen. »Bald ist der nächste Wachwechsel, dann müssen die Stollen wieder frei sein.«
»Wie sieht es bei euch aus«, fragt Oberbauarbeiterin Bmeiso zur Ersten, Nummer 2 ihre Kollegin aus dem Westflügel, die Oberbauarbeiterin Bmeiso zur Vierzehnten, Nummer 2. »Habt ihr große Schäden zu beklagen?«
»Nein, Nein, halb so wild«, antwortet die Oberbauarbeiterin Bmeiso zur Vierzehnten, Nummer 2. »Eine Brutkammer ist eingestürzt, aber zum Glück wurde niemand verletzt und die Eier und Larven sind alle Heile geblieben.«

»Was war das?«, fragt Hilfsträgerin Tmüra zur Ersten, Nummer 5745 die Oberträgerin. »So etwas habe ich ja noch nie erlebt.«
»Das war sicher so ein Eisengefährt, welches oben auf dem Waldweg vorbeigefahren ist«, antwortet Oberträgerin Tmüra zur Ersten, Nummer 5. »So etwas kommt hin und wieder vor. Das ist nicht schlimm. Du bist eben sehr jung, daher hast du bisher noch kein Erdbeben erlebt.«
»Was ist das, ein Eisengefährt«, möchte die Hilfsträgerin wissen.
»Das sind riesige, gefährliche Monster«, macht Unterträgerin Tmüra zur Ersten, Nummer 545 der jungen Hilfsträgerin Angst. »Brummend und kreischend überrollen diese Eisendinger alles und jede, was nicht bei drei im Bau verschwunden ist.«
»Ach sei doch still und mach deine Arbeit«, schimpft die Oberträgerin. »Ich möchte hier keine Zänkereien erleben.«

Ein schauriges Unglück

Schon wieder fängt der Boden an zu zittern. Diesmal ist das Rumpeln und Wackeln noch viel heftiger als beim letzten Mal. Unter lautstarkem Getöse stürzen allerorts ganze Sektionen des Ameisenbaues in sich zusammen. Tausende Soldatenameisen stürmen sogleich an die Oberfläche, um dort für Ordnung und Sicherheit zu sorgen und einen möglichen Angriff, von wem auch immer, abzuwehren. Die Ameisenspäherinnen rufen über Funk um Hilfe und warnen vor dem weiteren Einsturz des Baues.

»Achtung, Achtung! Dieses Eisengefährt kommt direkt auf uns zugerollt«, ruft Oberspäherin Smaura zur Ersten, Nummer 4 zur Tür des Nordostflügels hinein. »Oh weiowei! Wir sind verloren. Rette sich, wer kann.«
»Rettet die Königinnen und die Brut!«, brüllt Oberwächterin Wamyra zur Ersten, Nummer 6 hinterher.

Fortsetzung im eBook

Weitere Kapitel:

  • Ein geordnetes Chaos
  • Ein störrisches Eisending
  • Ein kolossales Rettungskomando

Morgelgeschichte 7 - Morgel und die Riesenameise

Produktdetails:

Autor & Illustrator: Jens K. Carl
Titel: Morgel und die Riesenameise
Reihe: Morgelgeschichten, Teil 7
ISBN ePub: 978-3-948777-14-2
ISBN Mobi: 978-3-948777-15-9
ASIN Mobi: B08ZBLQNND
Altersempfehlung: ab 6 Jahre
Erscheinungsdatum: 16. März 2021
Seitenzahl: 26 Normseiten (ca. 40 E-Book-Seiten)
Illustrationen: 3 Schwarz-Weiß-Schattenrisse
E-Book Formate: ePub oder Mobi
Kopierschutz: nein
Dateigröße: 526 KB ePub oder 1.262 KB Mobi
Verlag: Edition Märchenhaftes Thüringen

Morgel und die Riesenameise

Morgel und die eitle Albasol – Ein Weihnachtsmärchen (Teil 6)

Eine uralte Zaubertanne wird aus dem Morgelwald geraubt. Die Bewohner des Waldes sind wie vom Blitz getroffen, als sie den Verlust bemerken. Doch das Schlimmste daran ist, dass nun der Zauberbann zum Schutz der Wurzelhöhle des Waldkoboldes Morgel gebrochen ist. Rasch ist sich die Gemeinschaft am Komstkochsteich darüber einig, dass die Zaubertanne wieder herbeigeschafft werden muss. Egal wie! Doch wohin ist die Tanne verschleppt worden und warum eigentlich, fragen sich die Pflanzen und Tiere des Waldes.
Der Autor hat diese Geschichte zusätzlich mit drei märchenhaften Schattenrissen illustriert.

Morgel und die eitle Albasol (Ein Weihnachtsmärchen)Morgel und die eitle Albasol – Ein Weihnachtsmärchen
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Morgel und die eitle Albasol
Es ist Winter geworden. Schnee ist gefallen. Die Bäume und Sträucher ringsumher sehen aus, als wären sie mit Puderzucker bestreut. Der Komstkochsteich ist von einer dicken Eisdecke bedeckt, auf der die Menschenkinder tagsüber und die Tiere des Waldes des Nachts Schlittschuhlaufen. Allerorts knistert, knackt und knarrt es vor Kälte. Das Leben scheint stillzustehen und es ist, als sei eine wundersame Ruhe eingekehrt.
Hin und wieder stapfen ein Fuchs, ein Reh, eine Rotte Wildschweine oder auch mal ein Waldhase durch den Schnee und suchen nach Essbarem. Die meisten Tiere haben sich, wie jedes Jahr, zur Winterruhe in ihre Behausungen zurückgezogen und zehren dort von ihren Futtervorräten.

Die beiden Weißtannen, die mit ihrem Zauber den Blick auf die Wurzelhöhle verhindern, sind von oben bis unten mit der weißen Pracht überzogen. Ihre Äste und Zweige stöhnen unter der schweren Last. Jedoch lassen sie sich dies nicht anmerken, denn die beiden sind stolz darauf, hier im Wald die ältesten, größten und schönsten Zaubertannen zu sein.
Die eine Zaubertanne trägt den Namen Albasol, da sie sich mehr der Sonne verbunden fühlt. Die andere mehr dem Mond. Daher nennt man sie Albamon.
Ihre Wurzeln reichen tief in den Waldboden hinein, bis hinunter zu den Kalksteinschichten, die einst die Thüringer Berge formten. Über ihre Wurzeläste sind die beiden Bäume seit Jahrhunderten inniglich miteinander verbunden. Die eine Weißtanne kann ohne die andere nicht sein.

Kapitel 1: Albasols Unheil naht

Wie jede Nacht macht es sich Schröder, der Waldkauz, im dichten Geäst Albasols bequem. Von dort aus hält er Ausschau und wacht über den umliegenden Wald.
Just in diesem Abend überkommt ihn eine sonderbare Müdigkeit und er döst fortwährend ein.
Plötzlich rumpelt es und der ganze Baum erzittert. Alte verdorrte Äste und Zweige brechen und treffen Schröder an dessen rechten Flügel. Nur mit Mühe kann er sich aus dem Geäst befreien und fliegt mit weit ausgebreiteten Schwingen hoch hinauf in den Nachthimmel, um zu schauen, was da Unheimliches geschieht.

Ein riesiges, dröhnendes Ungetüm macht sich am Stamm von Albasol zu schaffen. Für Schröder sieht es so aus, als würde sich ein eiserner Riesenkrake mit seinen Fangarmen um den Baum schlängeln. Dann hört er ein kurzes, ohrenbetäubendes Surren und schon neigt sich die Zaubertanne und gleitet sanft zur Erde. Vier dunkle Gestalten wuseln wie Ameisen um den am Boden liegenden Stamm herum und verschnüren die großen herabhängenden Äste mit einem Drahtgeflecht. Dann rollt der Krake mit dem Baum aus dem Wald.

Schröder ist wie vom Schlag getroffen. Er wischt sich die Augen. Träume ich, fragt er sich. Nur langsam begreift der Waldkauz, was da eben geschah. Die Männer können die stummen Schreie der Tanne nicht hören. Für Schröder sind sie dafür umso lauter. Albasol durchlebt gerade Höllenqualen.

Auch Albamon bekommt das Wehklagen und die Schreie seiner geliebten Albasol mit. Nur zu gern wäre er jetzt samt Wurzelwerk aus dem Boden gefahren und hätte dieses sonderbare Ungetüm unter sich zermalmt. Aber das war nicht möglich, denn der Baum ist fest mit der Erde verwachsen. Albamon konnte nur untätig, aber sehr erzürnt und wütend zuschauen.

Fortsetzung im eBook

Weitere Kapitel:

  • Albasol auf dem Weihnachtsmarkt
  • Albasol packt die Eitelkeit
  • Albasols Rettung

Ob Morgel sein Zauberbuch wiederfindet, was aus dem riesigen Müllberg wird, den die Tierkinder zusammentrugen und wo dieses ominöse Drachenblut herkam, erfährst Du in einer der nächsten Geschichten, die sicher irgendwann einmal auch für Dich hier erzählt wird. Bleib voller Neugier!

Morgelgeschichte 6 - Morgel und die eitle Albasol

Produktdetails:

Autor & Illustrator: Jens K. Carl
Titel: Morgel und die eitle Albasol (Ein Weihnachtsmärchen)
Reihe: Morgelgeschichten, Teil 6
ISBN ePub: 978-3-948777-11-1
ISBN Mobi: 978-3-948777-12-8
ASIN Mobi: B08D7191SQ
Altersempfehlung: ab 3 Jahre
Erscheinungsdatum: 16. Juli 2020
Seitenzahl: 21 Normseiten (ca. 32 E-Book-Seiten)
Illustrationen: 3 Schwarz-Weiß-Schattenrisse
E-Book Formate: ePub oder Mobi
Kopierschutz: nein
Dateigröße: 456 KB ePub oder 1.206 KB Mobi
Verlag: Edition Märchenhaftes Thüringen

Morgel und die eitle Albasol (Ein Weihnachtsmärchen)

Die Morgelgeschichten

Die Morgelgeschichten - Die Abenteuer des Waldkoboldes Morgel und seiner Freunde von Jens K. Carl
Morgelgeschichten

  1. Morgel und die Gemeinschaft am Komstkochsteich
  2. Morgel und die Abenteuer in der Waldschule
  3. Morgel und die Waldfee
  4. Morgel und der Schatz im Komstkochsteich
  5. Morgel und der kleine Zirkusbär
  6. Morgel und die eitle Albasol (Ein Weihnachtsmärchen)
  7. Morgel und die Riesenameise

Weitere Geschichten folgen…

  • Morgel und die Abenteuer mit der Huschi-Husch
  • Morgel und das verlotterte Märchenschloss
  • Morgel und die Abenteuer im U-Boot
  • Morgel und der Esel aus Samarkand
  • Morgel und das große Feuer
  • Morgel und der Möchtegernzauberer

Weitere Geschichten sind in Vorbereitung. Lass Dich überraschen!

Finstere Wälder, verwunschene Orte, geheimnisvolle Teiche, sonderbare Wesen. All das begegnet Dir im Morgelwald. Eine sagenumwobene und märchenhafte Welt am Rande des nördlichen Thüringer Waldes.
Tauche ein, in die fantastischen Morgelgeschichten und erfahre mehr über die Abenteuer und den Alltag des Waldkoboldes Munk Orgu-Telas, auch Morgel genannt, und seiner Freunde. Die Geschichten beschreiben auch das Zusammenleben mit den Menschen, die sich im Laufe der Zeit in den Ortschaften rund um den Komstkochsteich angesiedelt haben und nun hier zu Hause sind.

Schon seit vielen hundert Jahren lebt die Gemeinschaft aus Kobolden, Feen, Tieren und Pflanzen, aber auch aus wenigen vertrauten Menschen, rund um die Hohe Wurzel, welche oberhalb des malerisch gelegenen Komstkochsteiches liegt. Zusammen sorgen sie in Wald und Flur zwischen Kahle Hardt, Finstere Tanne, Ölberg und Lauchaer Höhe für Ruhe, Ordnung und so manche rätselhafte Stimmung.

Innerhalb dieser glücklichen Gemeinschaft, scheint die Zeit stillzustehen, denn allen zur Gruppe gehörenden Tieren und Pflanzen ist ewiges Leben beschieden. Dieser besondere Umstand ändert sich nur, wenn man die Gemeinschaft am Komstkochsteich und somit das Thüringer Land verlässt. Derjenige erlangt dann seine Sterblichkeit zurück und darf nie dorthin zurückkehren.

Die Wenigsten haben allerdings einen Grund fortzugehen, denn das Leben hier am Teich ist das Allerschönste auf der Welt. Alle sind glücklich und zufrieden. Die Gemeinschaft ist füreinander da und bietet Sicherheit und Geborgenheit.

Immer wieder kommen neue Mitglieder zur Truppe hinzu. Egal, ob es ein niedlicher Hundewelpe ist, der von den Menschen ausgesetzt worden war oder ein kleiner Zirkusbär, der aus seiner Gefangenschaft fliehen konnte. Jeder ist herzlich willkommen und wird letztendlich in die Gemeinschaft aufgenommen. Eines Tages sogar ein Menschenkind.