
„Morgel und der Möchtegernzauberer“ entführt in eine stürmische Zirkuswelt. Doktor Freund, ein eigensinniger Tierarzt, wird zu einer Routineinspektion gerufen. Dunkle Wolken und peitschender Regen begleiten seine Ankunft auf dem Rummelplatz, wo er auf atemberaubend illustre Tiere trifft: einen eleganten Schimmelhengst, eine hochbetagte Elefantendame und weitere Zirkusbewohner, deren Schicksal hinter den grellen Scheinwerfern lauert. Schnell wird klar, dass hinter der glitzernden Fassade die Schatten unheimlicher Geheimnisse lauern, und Doktor Freund spürt, dass er mehr als nur Hufe und Schnauzen versorgen muss.
Im Zentrum der Gefahr steht ein geheimnisvoller „Zirkuszauberer“, der mehr Schein als Sein ist, und sein dicker Zirkusdirektor Rossini, der jeden Versuch, sich mit den Tieren anzufreunden, mit Argwohn beobachtet. Als Doktor Freund eine verletzt gehaltene Bärin entdeckt, verknüpft er sein Schicksal mit dem der edlen Kreatur und mit Morgel, dem pfiffigen Waldkobold. Gemeinsam schmieden sie einen Plan, um hinter die Maske der Beschwörungskünste und Feindseligkeit zu blicken und das wahre Herz des Zirkus freizulegen, ohne dass der Möchtegernzauberer ihnen ebenso bald auf die Spur kommt wie seine düsteren Allianzen.
Mit jeder Seite steigt die Spannung. Jens K. Carl verwebt Abenteuerlust, Humor und geheimnisvolle Waldmagie zu einer kurzweiligen Geschichte, die Appetit macht auf mehr. Die Frage bleibt: Was ist wahrer Zauber? Das Wolkentreiben im Zirkuszelt oder die Freundschaft zwischen Mensch, Tier und Kobold.

